Reputationskrise: Große Beispiele

Viele Unternehmen haben irgendwann einmal eine Reputationskrise erlitten. 

In solchen Situationen, Schnelles Handeln ist wichtig, ebenso wie ein gutes Fehlermanagement.

Hier sind einige Beispiele für Reputationskrisen und wie sie bewältigt wurden. 

NESTLÉ 

Vor mehr als 10 Jahren hatte diese große Marke eine Reputationskrise in den sozialen Medien, nachdem ein Video von Greenpeace veröffentlicht worden war, in dem berichtet wurde, dass sie Palmöl in ihren Kit Kat-Riegeln verwendet. 

Dieses Video hat in den Netzwerken großes Aufsehen erregt und zahlreiche Kommentare von Verbrauchern erhalten. 

Nestlé reagierte daraufhin und entfernte das gepostete Video sowie alle Kommentare, die sich mit dem Thema befassten, woraufhin es zu einem heftigen Angriff der Nutzer kam. 

In der Folge gab das Unternehmen eine offizielle Erklärung mit Umweltzielen ab und überarbeitete seine Marketing- und Kommunikationsstrategie, wodurch es seinen Ruf zurückgewinnen konnte. 

AIR EUROPE 

Diese Fluggesellschaft hatte ein Reputationsproblem aufgrund einer Aussage eines Nutzers in den Netzwerken. 

Konkret wurde ihr die Möglichkeit verweigert, allein zu reisen, weil sie eine Behinderung hatte und mit einer Begleitperson reisen musste. 

Diese Veröffentlichung hatte große Auswirkungen in den Netzwerken, wo Tausende von Menschen das Vorgehen der Fluggesellschaft kritisierten. 

Air Europa seinerseits bekräftigte ihre Entscheidung und antwortete dem Beschwerdeführer mit den Bedingungen ihres Dienstes und ihren Regeln. 

Diese Reaktion goss nur Öl ins Feuer und die Kritik ging weiter. 

Trotzdem hat die Fluggesellschaft geschwiegen, ohne eine Lösung für die Situation des Passagiers anzubieten. 

INDITEX 

Obwohl er der größte und bekannteste Textilkonzern ist, hat er auch eine kleine Reputationskrise erlitten. 

Diese Krise wurde durch angebliche Plagiate ausgelöst, die zum Verlust der Glaubwürdigkeit des Unternehmens führten. 

Trotzdem hat Inditex schnell reagiert, die plagiierten Designs vom Markt genommen und sich öffentlich entschuldigt. 

RYANAIR 

Schließlich ist noch die Reputationskrise von Ryanair zu erwähnen, die auf eine rassistische Einstellung der Passagiere zurückzuführen ist. 

Konkret begann ein Passagier, einen anderen Passagier wegen ihrer Hautfarbe und ihres Akzents zu beleidigen, ein Verhalten, das von der Flugzeugbesatzung ignoriert wurde. 

Sie gingen sogar so weit, dass sie den Sitz der Frau austauschten, ohne etwas gegen den anderen Passagier zu unternehmen. 

All dies wurde von anderen Passagieren aufgenommen und ging innerhalb von Sekunden in den sozialen Medien viral. 

Die Reaktion von Ryanair auf diese Aktion war nichts anderes als die Veröffentlichung verschiedener Rechtfertigungen in sozialen Netzwerken. 

Rechtfertigungen, die als Ausreden galten und die Nutzer nicht beschwichtigt haben, eine öffentliche Entschuldigung wäre viel effektiver gewesen. 

Diese Situationen sind nur Beispiele, aber sie sollten dazu dienen, unsere Reputationskrise nicht nur zu antizipieren, sondern auch bestmöglich zu bewältigen. 

Da Nachrichten und Kommentare in den sozialen Medien nur so fliegen, kann eine rechtzeitige Richtigstellung einen großen Imageschaden verhindern.

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